Am Samstag trat unsere 1. Männermannschaft gegen den HSV Bad Blankenburg vor heimischer Kulisse an. Die Gäste rangierten bis dato auf dem zweiten Tabellenplatz und starteten gut in die Saison.
Die Begegnung eröffneten die Lavendelstädter mit einem Strafwurf zum 0:1 und legten prompt das 0:2 nach drei gespielten Minuten nach. Nun weckte der HC endlich auf und erzielte selbst, in Person von Jannes Kreutz, den ersten eigenen Treffer. Nach 6 Minuten festigte sich vor allem die Defensive unserer Hausherren und Thomas Poschbeck wusste mit starken Paraden durchaus zu gefallen. Knapp sieben Minuten ließ unsere Mannschaft keinen Gegentreffer zu und konnte sich mit 6:3 etwas absetzen. Die Euphorie wurde jedoch durch abgeklärte Gäste und den zu vielen eigenen Fehlern gebremst. Glauchau wirkte ab der 14. Spielminute wie ausgewechselt und leistete sich einen technischen Fehler, nach dem anderen. Dies bestrafte Bad Blankenburg rigoros und kam durch zahlreiche Tempogegenstöße zum Erfolg. In 15 Minuten gelangen unseren Hausherren lediglich zwei Treffer. Zur Halbzeit stand ein 8:14 an der Anzeigetafel.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte der HC also einiges gutzumachen. Bis zur 41. Minute gelang es jedoch nur mäßig, sich wieder ins Spiel zu kämpfen. Die Deckung fand wenig Antworten auf die vorgetragenen Angriffe der Gäste und der HC sah sich fast aussichtlos mit 13:21 in Rückstand. Doch nun ging nochmal ein Ruck durch unser Team. David Kylisek stellte die Abwehr offensiver auf und dadurch konnte Bad Blankenburg zu Fehlern gezwungen werden. Tor um Tor kämpften sich unsere Männer zurück in die Partie. Hier stachen vor allem Lukas Rülke und Christian Döhler hervor, die konsequent Ihre Chance suchten und sehenswerte Treffer erzielen konnten. In der 55. Minute gelang es dem eben erwähnten Rülke, auf 25:27 zu verkürzen und Glauchau witterte wieder eine Chance. Kurz darauf schickten die Unparteiischen jedoch Kapitän Sebastian Poppitz für 2 Minuten auf die Bank. Dies nutzten die Lavendelstädter clever und zogen das Momentum wieder auf ihre Seite. Zwei schnelle Treffer stellten drei Minuten vor Ultimo wieder einen 4-Tore-Abstand her. Die letzten beiden Torerfolge waren unseren Hausherren vorbehalten. Diese kamen jedoch leider zu spät und waren nur noch Ergebniskosmetik.
Am Ende verliert der HC Glauchau/Meerane, nach einer zu langen Schwächephase, verdient mit 28:30 gegen den HSV Bad Blankenburg.
Für den HC spielten:
Kylisek, Poschbeck, Naumann;
Poppitz(6),Ludwig,Döhler(5/1),Rülke(5),Piller,Drechsel,Zauber,Kreutz(6/1),Held,Schmidt(2),Uhlig(1),Ivanchenko(3)




